About

Was ist NomoNoma?

NomoNoma ist das erste finanziell unabhängige Magazin für Wissenschaft, Ernährung, Gesundheit, Medizin und Life Science Investment. Um mündig über wissenschaftliche Informationen zu urteilen und sich eine Meinung zu bilden, bedarf es einer unabhängigen Instanz, die Wissen transparent macht, kritisch hinterfragt und für Jedermann verständlich dokumentiert.

Diese Aufgabe können weder die Wissenschaftler selbst, noch die Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit in den wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen wahrnehmen – denn sie erfordert vollständige Unabhängigkeit. NomoNoma sieht sich als die vierte Gewalt im Staat, befasst sich aber primär mit Themen aus der Wissenschaft.

Wir berichten von Innovationen aus der Wissenschaft, lesen Studien und erklären auf verständliche Weise deren Inhalt. Damit schaffen wir die bisher fehlende Schnittstelle zwischen uns Wissenschaftlern und den zahlreichen Nicht-Wissenschaftlern, deren Interesse an Wissenschaft kontinuierlich wächst. Zudem werden wissenschaftliche Fakten für unser aller Leben immer wichtiger und sollten frei jeglicher Manipulation kommuniziert, diskutiert und bewertet werden.

Wissenschaftliche Themen sind komplex und können nicht in ein paar Sätzen abgehandelt werden, deshalb grenzen wir uns ganz bewusst vom Minimalisierungswahn im Netz ab. Als Wissenschaftler und Wissenschaftsredakteure mit Leidenschaft für unseren Beruf recherchieren und schreiben wir unsere Artikel selbst und greifen auch kontroverse Themen auf.

Wir recherchieren, lesen und bewerten Studienergebnisse und geben auch unbequeme Fakten wider, auch wenn diese nicht immer der herrschenden Meinung – die immer häufiger von Eigeninteressen geprägt ist – entspricht.


Wer steht hinter NomoNoma?

Hinter NomoNoma steht ein kleines Team aus Naturwissenschaftlern und Wissenschaftsredakteuren. Als wir nach unserem Studium in die Arbeitswelt entlassen wurden, waren wir noch voller Optimismus und Leidenschaft für unseren Beruf. Doch wir wurden schnell desillusioniert und mussten erkennen: die schöne Welt der Wissenschaft ist gar nicht so schön und von Idealismus geprägt wie wir uns dies immer ausgemalt hatten.

Während unserer vielfältigen Tätigkeiten in der Wissenschaft mussten wir leider immer wieder erfahren, Wissenschaft funktioniert nicht anders als alle anderen von Macht, Prestige und Geld getriebenen Branchen. Aus diesem Grunde haben wir uns auf die Fahne geschrieben: Wissenschaft frei von finanziellen Interessen zu kommunizieren und auch vor kontrovers diskutierten Themen nicht zurück zu scheuen. Auch wenn es in der Wissenschaft absolute Wahrheit nicht gibt, wir stehen zu unserem Eid: Der Journalist macht sich mit keiner Sache gemein – auch nicht mit einer guten Sache.


Warum gibt es NomoNoma?

Wissenschaft sollte nicht einer kleinen Elite vorbehalten sein, die sich anmaßt über Wohl und Wehe unserer Gesellschaft zu entscheiden. Wissenschaft wird zu einem Großteil durch Steuergelder der Gesellschaft finanziert und muss deshalb der Gesellschaft Rechenschaft ablegen. Wissenschaft ist weder allwissend noch allmächtig, dennoch entwickelt sie sich zunehmend zu einer neuen Art von Religion – eine Entwicklung die Wissenschaft nicht leisten kann. Wissenschaft ist dynamisch und ständiger Veränderung unterworfen, damit hat sie nicht den Schlüssel zur einzigen Wahrheit.

Viele Einzelergebnisse in der Wissenschaft werden überschätzt, da sie immer nur einen kleinen Ausschnitt aus komplexen Systemen mit vielfältigen Wechselwirkungen darstellen. Manche Ergebnisse werden falsch interpretiert oder im schlimmsten Falle sogar bewusst verschleiert und vernebelt. Nicht selten geschieht dies zum Wohle einer mächtigen und finanzstarken Industrie oder auch zum Machterhalt einer politischen Elite. Im Internet werden wissenschaftliche Informationen nicht selten als die einzige Wahrheit lanciert. Inkompetente Schreiberlinge greifen wissenschaftliche Fakten auf, interpretieren sie nicht selten völlig falsch oder verdrehen sie absichtlich – zu Gunsten ihrer Geldgeber.

Leider sind immer mehr Wissenschaftler und gut ausgebildete Journalisten nicht unabhängig, sie werden von ihrem Arbeitgeber bezahlt und müssen sich deshalb deren Interessen beugen. Hinzu kommt, wir sind leider alle nur Menschen und wer ist nicht stolz darauf, die Politik beraten zu dürfen und als Experte in den Medien zu gelten. Doch das Abzeichen „Key Opinion Leader“ hat einen hohen Preis und dieser lautet immer häufiger: Lobby-Wissenschaft und Lobby-Journalismus zu betreiben.

Eine Umfrage unter Forschern und Forscherinnen im Fachjournal Nature ergab:

  • 1/3 gab an, Daten in den letzten 3 Jahren manipuliert zu haben
  • 13,5 % frisierten Daten auf Druck von Geldgebern
  • 12,5 % haben über fehlerhafte Daten und übertriebene Schlussfolgerungen bewusst hinweggesehen
  • 6 % haben eigene Daten unter den Teppich gekehrt, weil diese vorherigen Daten widersprachen

Vor allem die so genannten Qualitäts-Medien sind heute nicht mehr unabhängig, auch wenn uns das Viele von ihnen glaubhaft machen wollen. Hinter den großen Medien stecken mächtige und reiche Industrielle mit Eigeninteressen und Verstrickungen in die Politik, ganz zu schweigen von den öffentlich-rechtlichen Institutionen.

So verkommt zunehmend auch ehemals guter Journalismus langsam zu Yellow Press. Und da Ernährung, Medizin, Gesundheit und Pharma Milliardenmärkte sind, schrecken ihre Akteure auch nicht vor Halbwahrheiten, Manipulation und Vernebelung der Fakten zurück. Mit unserem Angebot stellen wir uns mit aller Kraft gegen die wachsende Informationsmanipulation – die auch vor unserer Gesundheit nicht halt macht.


Was versteckt sich hinter CrowdScience?

Mit CrowdScience wollen wir unser Leser in unser Angebot miteinbeziehen. Dabei funktioniert CrowdScience ganz ähnlich wie eine herkömmliche Crowdfunding Plattform. Unsere Leser können uns Themen vorschlagen, die sie interessant finden und gerne auf NomoNoma lesen würden. Jeder Leser spendet unseren Autoren einen freigewählten Betrag, der für Recherche und Schreiben des gewünschten Artikels verwendet wird. Kommen ausreichend Leser zu einem bestimmten Thema zusammen und deckt der gespendete Gesamtbetrag die Kosten des Autors, wird der Artikel – der dann Passwort-geschützt ist – erstellt.